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Vom 02. bis 05. März 2017 gab es im Rahmen des SIGNAL IDUNA CUPS in Dortmund hochkarätigen Pferdesport zu sehen. Es wurde nicht nur das bedeutsame Weltcup-Finale im Voltigieren ausgetragen, sondern es fanden auch zahlreiche internationale Dressur- und Springprüfungen statt. Die rheinischen Teilnehmer konnten sich in allen Sparten bestens präsentieren und zahlreiche Platzierungen mit nach Hause bringen.

Allen voran Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch: Das Kölner Erfolgsduo schloss den Weltcup mit einem hervorragenden zweiten Platz ab. In Dortmund belegten die beiden Voltigierer vom VV Köln-Dünnwald in beiden Kür-Prüfungen den Silberrang, Runde 1 beendeten sie mit einer Wertung von 8,188, Runde 2 mit 8,689. Sie mussten sich zwar der italienischen Konkurrenz knapp geschlagen geben, konnten aber mit einem Gesamtergebnis von 8,439 sehr wohl zufrieden sein. Bresch und Jacobs hatten in den Dortmunder Westfalenhallen ihren dritten Auftritt mit dem elfjährigen Braunen Picardo, der von Alexandra Knauf longiert wurde. Bei den Damen war zudem die Neusserin Janika Derks am Start, die ihr erstes Weltcup-Finale bestritt. Sie belegte in der Gesamtwertung Rang fünf (7,580), ihr Pferd Damiana wurde longiert von Jessica Lichtenberg.

In der Dressur konnten Beatrice Buchwald und der 16-jährige westfälische Fuchswallach Daily Pleasure überzeugen. Die für den RFV Graf von Schmettow-Eversael startende Reiterin und der De Niro-Nachkomme ritten um den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung in einem Grand Prix de Dressage. Mit 71,800 Prozent wurden sie hier Fünfte und qualifizierten sich somit für die Grand Prix-Kür. Hier belegte das Paar mit 72,250 Prozent schließlich den dritten Platz auf dem Treppchen.

Auch viele rheinische Springreiter haben sich am ersten Märzwochenende auf den Weg gemacht, um in Dortmund anzutreten. Landestrainer Holger Hetzel, startend für die RSG Niederrhein aus Goch, platzierte sich im Großen Preis der Bundesrepublik, einer 4*-Springprüfung mit Stechen. Im Sattel von Legioner, seinem 13-jährigen Holsteinerwallach, belegte er mit 4 Strafpunkten und 62,83 Sekunden aus dem Umlauf den achten Platz. Im Baker Tilly Cup wurde er zudem Dritter mit Dalli Dalli, einem neunjährigen KWPN-Wallach. Hier ritt Holger Hetzel sogar gegen seine Tochter Laura, die auch 2017 auf dem besten Wege ist, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Die 16-Jährige rangierte mit ihrer 13 Jahre alten Oldenburgerstute Quanita nach einem fehlerfreien Ritt in 54,27 Sekunden auf Rang Sieben. Auf dem Rücken von Polly Pocket sicherte sich Laura Hetzel zudem gleich drei weiße Schleifen in weiteren Prüfungen. Im einen internationalen Springen über 1,35 Meter wurde sie Dritte mit 0 Fehlern bei 59,45 Sekunden. In einem zweiten Springen mit diesem Schwierigkeitsgrad platzierte sie sich erneut als Dritte auf dem Treppchen, mit 0 Fehlern und 55,74 Sekunden. Und auch in einem 2-Phasen-Springen über 1,40 Meter galoppierte die rheinische Nachwuchsreiterin im Sattel der braunen Stute an dritter Stelle in der Ehrenrunde. An diesen drei Prüfungen nahm auch Christine Dorenkamp teil, die ebenfalls aus Goch anreiste. Sie wurde in den 1,35 Meter-Springen Sechste (0/62,70) und Fünfte (0/57,69). Das 2-Phasen-Springen beendete sie auf dem neunten Rang, hier schlugen 8 Strafpunkte in 36,58 Sekunden aus der ersten Phase als Ergebnis zu Buche. Gesattelt hatte die Reiterin von der RSG Niederrhein in allen drei Prüfungen Lepus, einen 10 Jahre alten tschechischen Wallach aus dem Besitz von Holger Hetzel. Die RSG Niederrhein war in Dortmund stark vertreten: Auch Dirk Muth ging unter ihrem Namen an den Start, und zwar in der kleinen sowie der mittleren Tour des ESCON SPRING CLUB. In der ersten Wertung der kleinen Tour wurde er Dritter mit dem siebenjährigen Oldenburger Colancer, die beiden verließen den Parcours fehlerfrei nach 64,08 Sekunden. Im zweiten Teilspringen wurde es zudem Platz Sieben mit einem Ergebnis von 0 Fehlern und 61,36 Sekunden. In der dritten Wertung verpassten Dirk Muth und sein Wallach eine Platzierung nur knapp und landeten als erste Reserve auf Rang 13. Die mittlere Tour bestritt der Reiter aus Issum im Sattel von Charly, einem neunjährigen Wallach, der auch den Oldenburgischen Brand trägt. Im ersten Springen erhielten sie eine grüne Schleife für Platz 10 mit 0 Fehlern und 70,76 Sekunden.
Kathrin Eckermann nahm mit Dukendy, einem neun Jahre alten Wallach aus niederländischer Zucht, an der mittleren Tour teil und konnte hier im ersten Teilspringen den vierten Platz in 50,67 Sekunden ohne Fehler erreiten. Im Finale der Youngster Tour wurde sie zudem Achte mit der siebenjährigen Fuchsstute Fortuna, die ebenfalls niederländisch gezogen ist. Miriam Wieland, startend für die RG Kornspringer Köln, nahm mit Pontistar, ihrem neun Jahre alten westfälischen Wallach an der großen Tour des ESCON SPRING CLUB teil. Sie beendete zwei Teilprüfungen auf den Plätzen Neun (9/69,54) und Zwölf (10/66,74) und sicherte sich im Finale des ESCON SPRING CLUB den achten Rang mit 8 Strafpunkten in 50,07 Sekunden. Im dritten Wettkampf um die mittlere Tour wurde sie zudem Achte, hier hatte sie den neunjährigen Oldenburger Crossfire gesattelt. Nicht zuletzt war Tobias Thoenes für den RV von Bredow Keppeln erfolgreich. Im Small Final Youngster Tour, einem 2-Phasen-Springen, wurde er Zweiter mit einem schnellen fehlerfreien Ritt in der zweiten Phase. 26,32 Sekunden benötigten Thoenes und der achtjährige Westfallenwallach Cornet MM für den Parcours und wurden hierfür mit der Silberschleife belohnt. In zwei Springprüfungen über 1,35 Meter wurde er zudem jeweils Achter (0/64,32 und 4/59,55), seine vierbeinige Partnerin im Parcours war hier Aileen, eine neunjährige Westfalenstute. So ging das gleichermaßen beliebte und bedeutende Turnier in Dortmund mit vielen tollen rheinischen Ergebnissen zu Ende.

Text: www.pemag.de