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Bei Weihegold ist der Name Programm – denn unter Isabell Werth trabt die Don Schufro-Tochter von einer goldenen Schleife zur nächsten. Was eigentlich nur eine Art Spontanlösung für die Olympischen Spiele in Rio war, entwickelt sich seit Monaten immer mehr zu einer Ausnahmepaarung im internationalen Dressursport. In der vergangenen Saison waren Isabell Werth und Weihegold schnell ein gutes Team und erreichten in kurzer Zeit Prozentzahlen, von denen andere Reiter nur träumen können. Der vorläufige Höhepunkt der gemeinsamen Karriere waren dann eine Gold- und eine Silbermedaille in Rio. Doch wer geglaubt hat, die atemberaubenden Vorstellungen des Paares unter der brasilianischen Sonne wären schon das Highlight gewesen, der darf jetzt beim Blick auf die letzten Protokolle erst recht ins Schwärmen kommen. In Amsterdam ließen sie bereits im Grand Prix die Konkurrenz mit über vier Prozent Vorsprung hinter sich. Besonders die Passage war ein Höhepunkt der Prüfung; hier zogen alle Richter eine neun, genau wie für den Sitz und die Einwirkung der Reiterin. Und auch die Pirouetten waren bei der Vorstellung von besonderer Güte. Die Gesamtpunktzahl wurde durch einen Fehler in den Zweierwechseln gemindert. In der Kür lief dann alles wie am Schnürchen und Isabell Werth und Weihegold wurden mit stehenden Ovationen gefeiert. Mit 90,72 Prozent erzielte das Paar ein persönliches Bestergebnis. Im Protokoll stand gleich 13 Mal die Bestnote zehn und wieder konnten besonders die Passagen, Piaffen und Pirouetten überzeugen. Aber auch die Choreografie und die Interpretation der Musik begeisterte Richter und Publikum und so gewannen die Beiden diese Prüfung mit über sieben Prozent Vorsprung mehr als überlegen.

Text: www.pemag.de