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Dass sie sich nicht gerne mit Rang zwei zufrieden gibt, zeigte Isabell Werth auch bei den German Masters in Stuttgart. Diesmal hatte sie gleich zwei Pferde dabei und ging so in der Kür- und in der Spezial-Tour an den Start. Mit Weihegold zeigte die Rheinbergerin, dass die Erfolge in Rio längst nicht das Ende der Fahnenstange waren und die Stute sich immer noch in der Entwicklung befindet. Mit noch mehr Kraft ausgestattet, präsentierte sich die Don Schufro-Tochter schon im Grand Prix überragend und zeigte Piaffen und Passagen, die ihresgleichen suchen. Und auch wenn es auf der Schlusslinie zu minimalen Abstimmungsschwierigkeiten kam, zeigte sich die Stute in überragender Form. Belohnt wurde diese Vorstellung mit 84,34 Prozent und dem eindeutigen Sieg in dieser Prüfung. Damit hatte Rio-Teamkollegin Kristina Bröring-Sprehe mit ihrem bewährten Desperados das deutliche Nachsehen und ging auf Rang zwei auf die Ehrenrunde. Und auch in der Kür gab es kein vorbeikommen an Werth und Weihegold. Nachdem sie kurz zuvor schon einmal die 90-Prozenthürde knacken konnten, waren sie auch in dieser Prüfung nah an diesem Triumph und gewannen die Kür in Stuttgart mit starken 89,418 Prozent. Ein Fehler in den Einerwechseln verhinderte vielleicht die erneuten 90 Prozent, Isabell Werth zeigte sich aber im Anschluss an die Prüfung begeistert von Weihegold und ihrer Entwicklung in den vergangenen Monaten. Mit dem Erfolg in Stuttgart sicherte sich das Paar den zweiten Sieg in einer Weltcup-Qualifikation in dieser Saison. Ebenfalls ein Start im Weltcup ist noch für Emilio geplant. Der Ehrenpreis-Sohn ging in Stuttgart jedoch zunächst die Spezial-Tour und erfüllte hier alle Erwartungen. Im Grand Prix trabte er mit kleinen Fehlern innerhalb der Aufgabe zu 75,58 Prozent und führte damit am Ende die Ehrenrunde an. Und auch im Spezial war der ehemals etwas schüchterne Wallach, der im vergangenen Jahr an gleicher Stelle noch mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet wurde, nicht zu schlagen. Mit glatten 80 Prozent sicherte er seiner Reiterin den 13. Sieg bei den German Masters. Emilio hat sich nach seiner Turnierpause damit eindrucksvoll zurückgemeldet, denn er hatte im stallinternen Duell um einen Olympia-Startplatz das Nachsehen und war seit den Deutschen Meisterschaften nicht mehr zum Einsatz gekommen. Nun ist er zurück und bewies erneut, dass auch er ein Pferd für die großen Aufgaben ist. 

Auf solche großen Aufgaben bereiten sich auch die Teilnehmer am Piaff-Förderpreis vor. Aus rheinischer Sicht kam auch hier Freude in beiden Prüfungen auf. Denn in der Vorbereitungsprüfung für den Piaff-Förderpreis konnten sich Florine Kienbaum und ihr Doktor Schiwago überzeugend präsentieren. Mit 71,698 Prozent sicherte sich das Paar, welches in diesem Jahr auch bei den U25 Europameisterschaften hocherfolgreich war, souverän den Sieg in dieser Prüfung. Damit zogen sie auch als Favoriten in das folgende Finale ein. Hier schlichen sich jedoch leider einige Fehler in die Vorstellung, sodass Florine Kienbaum den Piaff-Förderpreis am Ende auf Rang Drei abschloss. Juliette Piotrowski, Kienbaums Teamkollegin bei den Europameisterschaften, hatte in Stuttgart ebenfalls jeden Grund zur Freude. Denn bereits in der Vorbereitungsaufgabe zeigte sich ihr Sir Diamond in sehr guter Form. Mit 69,093 Prozent sicherte sich das Paar Rang Zwei und konnte diesen Platz auch im Finale für sich behaupten. Denn erneut konnte Juliette Piotrowski ihren selbst ausgebildeten Sandro Hit-Sohn gekonnt in Szene setzen und der Rappe kämpfte während der Vorstellung voll auf der Seite seiner Reiterin, sodass der eine oder andere Zuschauer sogar noch ein paar mehr Punkte verteilt hätte, als es die Richter am Ende taten. Doch mit 68,48 Prozent war Piotrowski am Ende hochzufrieden und freute sich über den gemeinsamen Erfolg mit Sir Diamond. 

 

Text: www.pemag.de