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Die FRR – AXA Ostwald TROPHY hat in dieser Saison ihr Förderungsangebot für Nachwuchsdressurreiter ausgeweitet und auch den westfälischen U30 Reitern die Möglichkeit gegeben, an dieser mittlerweile sehr beliebten Turnierserie teilzunehmen. 

Das Finale der Trophy fand seinen Austragungsort am ersten Oktoberwochenende auf der Reitsportanlage Hülsmann in Willich und die aufstrebenden Dressurreiter starteten dort unter besten Bedingungen in die letzte Prüfung der Saison. Den Zuschauern boten sie im Gegenzug Reitsport vom Allerfeinsten und auch der Sponsor Uwe Ostwald, der den Reitern vor Ort persönlich die Daumen drückte, zeigte sich zufrieden mit der abschließenden Prüfung und den vorangegangenen Qualifikationen. "Es war die richtige Entscheidung, auch den westfälischen Reitern die Möglichkeit zu geben an unserer Prüfungsserie teilzunehmen. Bei den rheinischen Nachwuchsreitern hat sich die Trophy mittlerweile etabliert und ist sehr beliebt und auch die aus Westfalen angereisten Reiter haben dazu beigetragen, dass das Niveau von Jahr zu Jahr steigt“ freut er sich über die gesamte Entwicklung der Turnierserie. Und auch die Reiter zeigten sich mehr als begeistert. Sie wurden nach ihren Ritten von Claudia Haller kurz interviewt und die Zuschauer erhielten so einen kleinen Einblick in die bisherige Karriere und die weiteren Pläne. Zahlreiche Reiter nutzten aber auch die Möglichkeit, um sich bei Uwe Ostwald, den Organisatoren und den Turnierveranstaltern zu bedanken und zum Ausdruck zu bringen, welch hohen Stellenwert die FRR – AXA Ostwald TROPHY in ihrem Turnierkalender hat. 

Besonders groß war am Ende die Freude aber bei Tobias Nabben. Der Kirchhellener, der gemeinsam mit seiner Mutter einen Ausbildungsstall betreibt, war als Führender der Gesamtwertung nach Willich gereist. Diesen Platz teilte sich der Pferdewirtschaftsmeister jedoch vor der Finalprüfung mit Lydia Camp. In Willich unterstrich Nabben dann aber, dass die westfälischen Reiter es durchaus mit der rheinischen Konkurrenz aufnehmen können. Er hatte gleich zwei Eisen im Feuer und überzeugte direkt als zweiter Reiter der Prüfung auf ganzer Linie. Gemeinsam mit dem Trakehner High Pleasure trabte er mit einer ausdrucksstarken Runde zu 70,307 Prozent und setzte sich schon früh an die Spitze des Feldes. Am Ende war er der Einzige der sich selbst zu schlagen im Stande war. Denn auch den Pik Noir-Sohn Peppo stellte Tobias Nabben harmonisch und mit zahlreichen Höhepunkten vor. Die Richter vergaben 73,289 Prozent und sahen in dem Paar die Sieger der Prüfung. Damit sicherte sich der ehemalige Schüler von Johann Hinnemann seinen zweiten S***-Sieg mit Peppo für dieses Wochenende, denn nur einen Tag zuvor konnte er bereits auf dem Turnier auf seiner eigenen Anlage in Kirchhellen als Sieger zur Ehrenrunde aufbrechen. In der Cup-Wertung war mit diesem Ergebnis auch die Gesamtrangierung schnell klar, denn auch hier hatte Nabben am Ende klar die Nase vorn und sicherte sich direkt bei seiner Premiere den Sieg in der FRR – AXA Ostwald TROPHY. Den Pferdeanhänger, den er als Sonderehrenpreis für seinen Sieg ein Jahr lang nutzen darf, wird auch Tobias Nabben einer Para-Dressurreiterin zur Verfügung stellen und führt damit die Tradition der vorherigen Gewinner der Trophy fort. 

An dritter Stelle der Finalprüfung konnte sich Anna-Christina Abbelen mit Henny Hennessy platzieren. Eigentlich noch hocherfolgreich im Lager der Jungen Reiter unterwegs nutzte die Europameisterin die Trophy, um erste Erfahrungen auf dem Weg in den Grand Prix-Sport zu sammeln. In der Cup-Wertung sicherte sie sich Rang acht. 

Platz zwei in der Gesamtwertung ließ sich Lydia Camp nicht nehmen. Sie erreichte am Ende lediglich fünf Punkte weniger in der Rangierung als Tobias Nabben. Genau wie der Westfale hat auch Lydia Camp die von ihr vorgestellten Pferde mit der Unterstützung ihrer Familie selbst ausgebildet und kann so gleich doppelt stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Kurz vor der Prüfung zur Pferdewirtschaftsmeisterin stehend hat die erfolgreiche Ausbilderin sich in dieser Saison das Goldene Reitabzeichen erreiten können und sammelte mit unterschiedlichsten Pferden Siege und Platzierungen von Jungpferdeprüfungen bis hin zur Klasse S. Durch ihre überzeugende Runde im Finale konnte sich aber noch eine weitere Reiterin auf den zweiten Platz der Gesamtwertung

vorarbeiten. Alissa Reisch, die die Trophy als Alissa Kamphausen begann, im Verlauf der Turniersaison aber Dressurausbilder Christian Reisch heiratete, hatte ihren Poseidon gesattelt und sicherte sich mit ihm noch einmal wertvolle Punkte. So beendeten Lydia Camp und Alissa Reisch die FRR – AXA Ostwald TROPHY punktgleich auf dem zweiten Platz. 

Neben den Erfahrungen, die die noch jungen Reiter auf dem Viereck sammeln können, bietet die Trophy bei jeder Qualifikation noch einen besonderen Benefit. Denn jeder Reiter erhält im Nachgang ein kommentiertes Video von seinem Ritt. Hierfür konnten die Saison über versierte Dressursportexperten gewonnen werden und auch die Tipps der Finalprüfung werden den Reitern sicherlich in ihrer weiteren Entwicklung nutzen. Denn der international bekannte Ausbilder Ton de Ridder kommentierte jede Aufgabe ausführlich und zeigte Lektion für Lektion die Höhepunkte aber auch etwaige Schwächen auf, sodass die Reiter nicht nur eine Erinnerung an die Finalprüfung erhalten, sondern auch eine entsprechende Hilfestellung auf dem Weg in die Winterarbeit; die sie dann nutzen können, um sich auf die FRR – AXA Ostwald TROPHY 2017 vorzubereiten. 

Weitere Infos unter www.pemag.de

Foto: Wallrafen