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Ein ebenso bekanntes wie beliebtes Bild bot sich am zweiten Sonntag im September bei bestem Wetter auf dem Gelände des Gut Langfort und in der Langenfelder Umgebung. Denn zum zehnten Mal machte sich der große Kutschen-Korso vom Pferdesportzentrum Rheinland aus auf den Weg, um das Umland zu erkunden.

Zahlreiche historische Kutschen, die von ihren Besitzern liebevoll geschmückt wurden, zogen hinter der berühmten Postkutsche ihren Weg. Vor der Abfahrt wohnten sie noch dem Gottesdienst bei, den Pfarrer Bleckmann auf dem großen Hauptlatz abhielt. Unterstützt wurde er dabei vom Gospelchor „S(w)inging family“, der für den nötigen Rahmen sorgte. Nach der Segnung für Mensch und Tier starteten nicht nur die Kutschen, sondern auch die vielen Besucher des Gottesdienstes in einen ereignisreichen Tag. Denn der Korso sollte nicht das einzige Highlight auf dem Gelände der Landes- Reit- und Fahrschule bleiben. Die Landes- Reit- und Fahrschule hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen und zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich die vielen Facetten des Pferdesports anzusehen. Eine Kombination aus sportlichen Wettbewerben und kreativen Schaubildern sorgte für ausreichend Abwechslung. Denn parallel zum Tag der offenen Tür fand auch das Dressur- und Springturnier des RV Langenfeld Gut Langfort statt. Doch den Besuchern wurden nicht nur herkömmliche Dressur- und Springprüfungen geboten. Der PSVR hatte mit dem Pilotprojekt „Gebisslos reiten“ einen weiteren neuen Weg eingeschlagen. In einem Rittigkeits-Wettbewerb stellten die Teilnehmer ihre Vierbeiner mit gebisslosen Zäumungen vor. Nach Weisung der Richter ritten sie eine entsprechende Aufgabe und wurden anschließend rangiert und platziert. „Es waren in diesem Wettbewerb sehr brave Pferde am Start. Aus dieser Sicht kann man die Premiere sicherlich als gelungen bezeichnen. Jedoch ist es nach den nun gemachten Erfahrungen wichtig, das Projekt entsprechend kritisch zu betrachten und zu beurteilen“ erklärt PSVR-Vorstandssprecher Rolf-Peter Fuß im Anschluss. Sicherlich ist es schwierig, durch den Verzicht auf ein "Gebiss" die Vorgaben der Reitlehre bzw. der Ausbildungsskala einzuhalten, denn der Gedanke des pferdefreundlichen Reitens kann nur weiterverfolgt werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. „Außerdem muss man auch stets den Sicherheitsaspekt im Auge behalten“ mahnt Fuß als erfahrener Richter und Turnierveranstalter. Hier besteht seiner Meinung nach noch der Bedarf, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. „Wir werden an dem Thema ganz sicher dran bleiben und sehen, wie sich das Ganze entwickelt“ blickt er dem Thema gegenüber offen in die Zukunft. Doch nicht nur diese Premiere des Gebisslosen-Reitens lockte die Zuschauer an den Rand des großen Platzes. Denn auf dem Hauptplatz sorgten interessante Schaubilder für gute Stimmung. Sowohl das Pony-Show-Team, als auch das Fjord-Show-Team sorgten für ausreichend Aktion.

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Mit einer rasanten Springquadrille und abwechslungsreichen Bildern sorgten sie für große Begeisterung bei den Zuschauern. Den Wilden Westen brachten die Damensattelreiter unter der Leitung von Evelyn Biesenbach auf den Hauptplatz, die in einer Quadrille zunächst die Dressurarbeit zeigten und dann auch einige Sprünge machten. Begleitet wurden sie von einem Friesen, der von seiner Reiterin ohne Sattel und mit Halsring vorgestellt wurde und auch einige Kunststücke beherrschte. Die Voltigierer des Reitsportvereins Essen begeisterten die Besucher mit seiner Show „Montanas Traumwelt“. Sie turnten als Elfen auf dem Pferderücken und stellten ihre Akrobatik und Eleganz unter Beweis. Und auch die Landes- Reit- und Fahrschule demonstrierte ihr breit gefächertes Angebot. Neben einer Übungseinheit im Voltigieren für die kleinsten Pferdesportler zeigte Ausbildungsleiter Daniel Weinrauch wie eine Dressurstunde auf den erfahrenen Lehrpferden ablaufen kann. Anne-Kathrin Teigelkämper demonstrierte mit einer Schülerin außerdem den Springunterricht. Doch nicht nur in den Schaubildern konnte die Landes- Reit- und Fahrschule sich erfolgreich präsentieren. Auch in den Prüfungen des parallel verlaufenden Turniers sammelten die Azubis, Mitarbeiter und Schüler des Pferdesportzentrums Rheinland zahlreiche Schleifen, die sie zum großen Teil auf den Lehrpferden der Schule gewinnen konnten. „Ein besonderes Highlight war natürlich auch die Kinderecke. Hier konnten unsere jungen Gäste nicht nur Ponyreiten, sondern sich auch auf der Hüpfburg austoben“ freut sich PSVR-Vorstandssprecher Rolf-Peter Fuß über den großen Zuspruch. Besonders beliebt waren auch das Kinderschminken und Schulpony Savenna, die den kleinen Besuchern in der Kinderecke Gesellschaft leistete und sich über zahlreiche Streicheleinheiten freute. Und auch der Kinderflohmarkt fand großen Zuspruch unter den Gästen. Hier konnte nach Herzenslust gestöbert und auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden. Den Abschluss machten dann erneut die traditionellen Kutschen, die ihre Ausfahrt auf dem großen Hauptplatz beendeten. Vorher freute sich aber Friedrich Witte, PSVR Ehrenpräsident und Schirmherr des Kutschen-Korsos, die Gewinner der großen Verlosung bekannt geben zu dürfen. Sie freuen sich über eine Reitstunde in der Landes- Reit- und Fahrschule und einen Gutschein über 100,00 Euro für einen Lehrgang im Pferdesportzentrum Rheinland. Witte begleitete die Veranstaltung den gesamten Tag über und erfreute sich gemeinsam mit den zahlreichen Besuchern nicht nur über die unterschiedlichsten reiterlichen Darbietungen, sondern auch über das schöne Schlussbild des Korsos. Neben den Kutschen konnten die Gäste aber auch die Oldtimer der Oldtimerfreunde Langenfeld bewundern und hörten sich von den Autobesitzern gerne die Geschichten der einzelnen Fahrzeuge an. Bei bestem Wetter und guter Stimmung freuten sich die Besucher und das Organisationsteam über eine rundum gelungene Veranstaltung.

 

Text: www.pemag.de