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Dass Isabell Werth eine der besten Dressurreiterinnen aller Zeiten ist, darüber ist man sich nicht nur in ihrer rheinischen Heimat schon lange im Klaren. Bei den Olympischen Spielen in Rio hat die Rheinbergerin sich nun einmalmehr nachhaltig in die Geschichtsbücher eingetragen. Die Mission des deutschen Teams war von Beginn an klar und die Goldmedaille mit der Mannschaft ein erklärtes Ziel. Wer Isabell Werth, Dorothee Schneider, Kristina Bröring-Sprehe und Sönke Rothenberger bei der Deutschen Meisterschaft und beim CHIO in Aachen beobachtet hat wusste, dass die anderen Nationen es sehr schwer haben werden, die deutsche Mannschaft vom Siegen abzuhalten. Und genauso ist es am Ende auch gekommen. Mit Weile setzte das Team sich bereits im Grand Prix an die Spitze des Feldes und ruhte sich danach keinesfalls auf seinen Lorbeeren aus. Im Grand Prix Special gaben alle vier Mannschaftsreiter noch einmal alles und triumphierten überlegen. Besonders Isabell Werth demonstrierte ihre Klasse auf dem Viereck und schaffte es sogar, das im Vorfeld favorisierte Paar Charlotte Dujardin und Valegro zu überbieten. Sie sicherte sich damit nicht nur den Sieg im Grand Prix Special, sondern stellte damit auch den von Dr. Rainer Klimke aufgestellten Olympia-Medaillen-Rekord ein. Denn mit sechs Gold- und drei Silbermedaillen hatte Werth schon zu diesem Zeitpunkt mehr Medaillen gesammelt, als der als Legende geltende Reiter. Doch Isabell Werth wäre nicht Isabell Werth, wenn ihr das gereicht hätte. Auch in der heutigen Kür riskierte die erfahrene Reiterin viel und präsentierte Weihegold in absoluter Top-Form. Belohnt wurde diese Vorstellung mit der verdienten Silbermedaille, die gleichzeitig Medaille Nummer zehn bedeutete. Damit zog sie nicht nur an Dr. Klimke vorbei, sondern auch an ihrer ehemaligen Dauerkonkurrentin Anky van Grunsven, die ebenfalls neun olympische Medaillen gewinnen konnte. So ist Isabell Werth nun die erfolgreichste Reiterin bei Olympischen Spielen aller Zeiten. Und man kann sich sicher sein, dass sie schon jetzt darüber nachdenkt, welches Pferd sie passend zur nächsten Olympiade entsprechend in Szene setzen kann.
Siegreich in der heutigen Kür waren die Favoriten Charlotte Dujardin und Valegro, während Kristina Bröring-Sprehe und Desperados sich die Bronzemedaille sichern konnten.
Einen ausführlichen Bericht über die Olympischen Spiele finden Sie in der Oktoberausgabe der Rheinlands Reiter + Pferde.

Text: www.pemag.de