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Rheinische Voltigierer mit starken Leistungen

Traditionell eröffnen die Voltigierer eine der größten und bekanntesten Reitsportveranstaltungen weltweit: Das CHIO Aachen. Und traditionell können dort besonders die rheinischen Aktiven immer wieder auf sich aufmerksam machen.; so auch in diesem Jahr. Bei den Gruppen waren es in den vergangenen Jahren oft die Voltigierer aus Neuss, die den Rest der Teilnehmer in den Schatten stellten. Diesmal konnten die Sportler aus Köln ihre Vormachtstellung unterstreichen. Sie gingen sogar mit zwei Teams an den Start und konnten mit einer herausragenden Pflicht des ersten Teams direkt zu Beginn die Marschrichtung festlegen. An der Longe von Patric Looser und auf dem Rücken von Danny Boy gewann der VV Köln-Dünnwald die Pflicht mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz. Köln-Dünnwald II schaffte es hier auf Rang fünf. In der Kür machten es die Kölner dann noch einmal spannend, denn ein Patzer kostete wertvolle Punkte. So kam Köln-Dünnwald hier auf Rang vier vor Köln Dünnwald II, die gemeinsam mit Holiday on Ice und Alexandra Knauf auf dem Voltigierzirkel agierten. Am Ende siegten die Kölner Voltigierer und auch die zweite Mannschaft konnte mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein. Die genaue Zusammensetzung der Gruppe stand erst wenige Tage vor dem Turnier fest und die gemeinsame Trainingszeit war entsprechend gering. Mit einem abschließenden fünften Platz in der Gesamtwertung war auch dieses Ergebnis Grund zu großer Freude.
Bei den Einzelvoltigierern mussten die Neusser Sportler an diesem Wochenende mehr als deutlich erfahren, wie eng Glück und Pech manchmal zusammen liegen. Bereits im Vorfeld fiel Pauline Riedl aufgrund einer Verletzung im Rahmen der Rheinischen Meisterschaften aus. Sie ließ es sich allerdings nicht nehmen, ihre Trainingskollegen in Aachen im Publikum anzufeuern. Für die WM in Frankreich wurde sie nun als Reservistin gesetzt. Janika Derks ging wie geplant auf dem Rücken von Auxerre an den Start. An der Longe von Jessica Lichtenberg triumphierte sie in der Plicht und im Technikprogramm und hatte sich somit eine optimale Ausgangsposition für die abschließende Kür geschaffen. Leider hatte sie hier bei ihrem Abgang eine Bodenberührung, die einige Punkte kostete. Eigentlich ein eher mittlerer Fehler, der aber in diesem Fall den Sieg in der Gesamtwertung verhinderte, denn mit einem tausendstel Unterschied musste Derks sich am Ende Kristina Boe geschlagen geben. Ihre Fahrkarte zur WM nach Frankreich hat die Neusserin sich mit dieser Leistung aber erturnt. Genau wie Corinna Knauf, die in der Pflicht und im Technikprogramm die Plätze drei und vier belegte. In der Kür hatte auch die Vizeeuropameisterin auf dem Rücken von Fabiola W kleinere Wackler. An der Longe ihrer Schwester Alexandra Knauf reichte es hier für Rang vier. Und an dieser Stelle rangierte die Kölnerin am Ende auch in der Gesamtwertung.
Viel zu tun haben wird Janika Derks bei den anstehenden Weltmeisterschaften, denn neben ihrem Startplatz für die Einzelkonkurrenz der Damen konnte sie auch im Pas de Deux überzeugen. Erst seit Anfang des Jahres trainiert sie gemeinsam mit ihrem Partner Johannes Kay, um auf dem Rücken von Auxerre und an der Longe von Jessica Lichtenberg im Pas de Deux an den Start zu gehen. Lichtenberg betreute die beiden Voltigierer aber bereits in den vergangenen Jahren, als sie noch zusammen zur ersten Gruppe des RSV Neuss-Grimlinghausen gehörten und dort der Konkurrenz kaum Chancen ließen. Nun sind Derks und Kay auch im Doppelvoltigieren auf hohem Niveau angekommen. In Aachen sicherten sie sich im ersten Durchgang Rang sechs und verbesserten sich in der Kür dann auf Rang zwei. Die Bundestrainerin lobte besonders in der zweiten Prüfung das hohe sportliche Niveau des neuen Paares. In der Gesamtwertung gab es für die Beiden am Ende Rang sechs.
Als Reservisten für die Weltmeisterschaften wurde ein ebenfalls neues Paar benannt, welches sich allerdings auch schon seit längerer Zeit kennt. Bereits vor seiner hoch erfolgreichen Zeit mit Pia Engelberty turnte Torben Jacobs gemeinsam mit Theresa-Sophie Bresch. Nun sind die beiden wieder ein sportliches Paar und trainieren seit Februar gemeinsam. In Aachen landeten sie zunächst auf einem aussichtsreichen vierten Platz. In der Kür erschrak sich ihr Pferd Holiday On Ice E aber vor einem lauten Geräusch in der Musik, der er zuvor nur wenige Male gehört hatte, und machte es seinen beiden Turnern dadurch ein wenig schwer. Allerdings ließ der Vierbeiner sich schnell wieder auf Longenführerin Alexandra Knauf ein und konzentrierte sich für den Rest der Prüfung sehr gut. In der Gesamtwertung landete das Paar so auf Rang fünf.
Und auch im Nationenpreis waren die rheinischen Sportler maßgeblich an den Erfolgen der deutschen Teams beteiligt. Hier war es der VV Köln-Dünnwald II, der gemeinsam mit Daniel Kaiser und Kristina Boe das Team Germany II bildete und es am Ende zu Rang zwei schaffte. Das Team Germany I, bestehend aus dem VV Köln-Dünnwald, Corinna Knauf und Thomas Brüsewitz, platzierte sich am Ende an vierter Stelle.

Text: www.pemag.de