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Anais Neumann verteidigt Meistertitel

Die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Vielseitigkeit wurden in diesem Jahr auf einem der berühmtesten Turniergelände der Welt ausgetragen. Die jungen Talente bekamen die Möglichkeit, sich auf dem geschichtsträchtigen Boden in Luhmülen zu messen.

Der rheinische Landestrainer Jarno Debusschere war mit fünf talentierten Nachwuchsreitern angereist und hatte am Sonntagabend nach der Meisterehrung allen Grund zur Freude. Mit Stolz konnte er auf die Ergebnisse seiner Schützlinge blicken und war hoch zufrieden mit den Leistungen aller Reiter.
Besonders hervor tat sich aber Anais Neumann, die bereits im vergangenen Jahr Deutsche Meisterin werden konnte und auch bei den Europameisterschaften der Junioren für Deutschland an den Start ging. Und das, obwohl sie ihren vierbeinigen Sportpartner erst seit Anfang der Saison 2015 auf Turnieren vorstellt. Damals konnte sie mit dem Praktiker-Sohn direkt die erste gemeinsame A-Vielseitigkeit gewinnen. Danach ging es dann Schlag auf Schlag und das Paar etablierte sich schnell auch in den höheren Klassen. Nachdem sie beim diesjährigen Preis der Besten ein wenig Pech im Springen hatten, lief in Luhmühlen für die Nachwuchsreiterin alles rund. Im Sattel von Pumuckel E belegte sie bereits in der Dressur einen aussichtsreichen dritten Platz. Das Gelände beendete das Paar fehlerfrei und ging so als Overnightleader in das abschließende Springen. Dort musste Neumann als letzte Starterin antreten und wurde durch die guten Leistungen der anderen Reiter mächtig unter Druck gesetzt. Aber sie behielt die Nerven und pilotierte ihren Wallach sicher durch den Stangenwald. Bereits ein Springfehler hätte sie den Sieg gekostet, aber Pumuckel E arbeitete voll mit und ließ alle Stangen liegen. So konnte Anais Neumann nun in ihrem zweiten Juniorenjahr bereits den zweiten Meistertitel gewinnen. Außerdem sicherte sich die Nachwuchsreiterin auch den Sieg in der CCI*-Prüfung, die offen ausgeschrieben war und in der auch einige erfahrene Championatsreiter an den Start gingen. "Die Leistung von Anais war hier wirklich herausragend. Wenn man bedenkt wie viele Reiter diese Prüfung nicht beendet haben und mit welcher Leichtigkeit sie ihre Runden gedreht hat, da kann man schon stolz sein" zieht Jarno Debusschere ein mehr als zufriedenes Fazit. Doch auch mit seinem Schüler Nils Kirschbaum war er mehr als zufrieden. Denn auch er zeigte sich bei seinem ersten Start auf Deutschen Meisterschaften souverän in allen drei Teilprüfungen. Der 16-jährige ist erst seit 2013 im Vielseitigkeitssport unterwegs und ging bereits ein Jahr später in seiner ersten CIC*-Prüfung an den Start. Im Sattel von Aristo, den sein Trainer Jarno Debusschere ebenfalls schon auf Turnieren vorgestellt hat, lieferte Kirschbaum in Luhmühlen ein solides Dressurergebnis ab und hatte auch mit dem Geländekurs der CCI*-Prüfung keine Probleme. Allerdings ließ er sich ein wenig Zeit und musste deshalb 12,4 Strafpunkte notieren lassen. Im Springen fiel dann am Ende noch eine Stange, sodass sich Kirschbaum auf Rang neun der Gesamtwertung wiederfand.

Annina Lutter auf Rang vier

Eine Medaille nur knapp verpasst haben Annina Lutter und ihre Stute Rock Girl H. In der Dressur bereits auf einem aussichtsreichen sechsten Rang platziert, wählte die Reiterin im schwierigen Gelände ein etwas ruhigeres Grundtempo. Deshalb wurden 10,4 Strafpunkte zum Dressurergebnis addiert. In das abschließende Springen ritt Lutter dann als an fünfter Stelle rangierende ein. Dort ließ das Paar nichts anbrennen, beendete den Parcours fehlerfrei und verbesserte sich im Gesamtergebnis noch um einen Platz. So schloss Lutter, die in diesem Jahr zum letzten Mal bei den Jungen Reitern an den Start geht, die diesjährigen Deutschen Meisterschaften auf Platz vier ab. "Und auch wenn es natürlich immer ein wenig undankbar ist, auf Rang vier eine Medaille nur knapp zu verpassen, war Anninas Leistung wirklich herausragend" zeigt sich auch der Landestrainer mehr als zufrieden mit ihrem Erfolg. In der ebenfalls offen ausgeschriebenen CCI**-Prüfung platzierte Lutter sich zudem an achter Stelle.
Arne Bergendahl galoppierte mit Checkovich in der gleichen Prüfung zu Rang vier. Nach Platz 17 in der Dressur startete das Paar im Gelände eine Aufholjagd. Fehlerfrei unterwegs konnte Bergendahl dort sogar drei Sekunden unter der Bestzeit bleiben und sich dort so Rang drei sichern. Mit dieser Leistung arbeitete er sich in der Gesamtwertung auf Rang neun vor. Eine ebenfalls fehlerfreie Runde im Springen bedeutete dann noch einmal eine deutliche Verbesserung und so schloss Bergendahl die Prüfung an vierter Stelle der Gesamtwertung ab.

 

Text: www.pemag.de