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Hamburg

Frederic Tillmann wird Zweiter im Derby

An diesem Wochenende fand - nach zwei Jahren coronabedingter Pause - wieder das große Deutsche Spring- und Dressurderby in Hamburg Klein-Flottbeck statt. Unter namenhaften Reitern konnten sich auch rheinische Spring-und Dressurreiter in die Platzierungslisten eintragen.

Bei der 91. Auflage des Deutschen Spring-Derbys sorgte wieder ein rheinischer Springreiter für Furore. Frederic Tillmann, dessen Bruder Gilbert 2013 das Derby gewann, sicherte sich im schwersten Springen der Welt den zweiten Platz. Gesattelt hatte Frederic Tillmann den erst achtjährigen Comanche, der eigentlich nur als Notlösung für das Derby gedacht war.
Schon in der zweiten Qualifikation für das Derby pilotierte Frederic Tillmann den Cellestial-Nachkommen zu Rang fünf und ließ im Finale die Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth und den Europameister sowie dreimaligen Derby-Sieger André Thieme hinter sich.
Den Sieg schnappte sich die gebürtige Polin Cassandra Orschel mit der elfjährigen Holsteiner Stute Dacara und machte die Sensation perfekt: seit 47 Jahren konnte wieder ein Derbysieg durch eine Amazone erzielt werden!
Zusätzlich konnte sich Frederic Tillmann in der CSI4*-Springprüfung über 1,40m über den vierten Platz im Sattel von Cicero’s Boy freuen.

Gilbert Tillmann, der 2013 mit Hello Max zum Derby-Sieger gekürt wurde, hatte die Jahre danach auch die Jahre danach ein heißes Eisen im Feuer: im Sattel des kapitalen Schimmels wurde Gilbert Tillmann in den Jahren 2017 und 2018 jeweils Zweiter. Dieses Jahr hatte Gilbert Tillman den 16-jährigen Zweibrückner Hadjib an den Start gebracht, den er schon dreimal im Finale unter den Top Ten platzieren konnte. Das Duo wurde in der zweiten Derby-Qualifikation Neunter und freute sich im Finale über Platz zehn. Im Speed-Derby ritt Gilbert Tillmann außerdem die Carthargos-Tochter Ciamona zu Rang fünf.

Thorsten Schiltz von der RTG Rhein-Ruhr pilotierte den zehnjährigen Hannoveraner Sergeant Stanley in der ersten Qualifikation der Derby Tour zu Rang zehn, qualifizierte sich für das FInale und im Speed-Derby wurden Schiltz und der Fuchswallach Sechste.

Rheinische Erfolge im Dressurviereck
Susanne Szeltner vom Förderkreis Dressur Neuss und ihr 17-jähriger, selbst ausgebildeter Aquarel starteten in Klein-Flottbeck erstmals auf CDI4* Niveau. Am Donnerstag stand zunächst im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung der Grand Prix auf der Tagesordnung, bei dem das Duo mit 67,326 Prozent Zehnte wurde. Damit qualifizierten sich die beiden auch für den Grand Prix Special am Samstag. Mit 65,511 Prozent konnten sie sich in der Rangierung noch einmal verbessern und sich über den siebten Platz freuen.

Lennea Höfler und Dexter McDougle lagen in der ersten Qualifikation zum Pony-Dressur-Derby auf Erfolgskurs. Die Schülerin und der achtjährige Dimension AT NRW-Sohn erhielten für ihre Vorstellung 69,829 Prozent und lagen damit an dritter Stelle.
Greta Stracke, die für den RV Lenzenhof Krefeld an den Start geht, konnte sich in der zweiten Qualifikation des Pony-Dressur-Derby über einen Platz in den Top Ten freuen. Mit dem neunjährigen Falben Hesselteichs Lucky Dancer erzielte Greta Stracke 68,862 Prozent und rangierte damit auf dem vierten Platz hinter Viktoria von Braunmühl, Coralie Zumbansen und Sophie Luisa Duen.

 

München

Regine Mispelkamp ist Deutsche Meisterin der Para-Dressur

Auf dem internationalen Spring- und Dressurturnier „Pferd International“ mit den Deutschen Meisterschaften der ara-Dressur in München-Riem konnten wieder zahlreiche rheinische Erfolge gefeiert werden.

Zum dritten Mal nach 2006 und 2019 war München-Riem Gastgeber der Deutschen Meisterschaft der Para-Dressurreiter. Im Rahmen der „Pferd international“ kämpften insgesamt 20 Para-Dressurreiter nach zweijähriger Corona-Pause um die fünf Titel. Wie 2019 gab es auch in diesem Jahr im Grade V kein Vorbeikommen an Regine Mispelkamp. Mit ihrem Dunkelfuchs Highlander Delight’s sammelte die Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics 2021 insgesamt 148,902 Punkte und verwies damit die amtierende Rheinische Meisterin Isabell Nowak mit Fayola DB mit 140,828 Punkten auf den Silberrang. Mona-Sophie Bimmel ritt ihren Fabricio von Nymphenburg mit 137,510 Punkten zu Bronze.

Regine Mispelkamp entschied alle drei Wertungsprüfungen im Grade V für sich: Im Team Test siegte sie im Sattel von Highlander Delight’s mit 71,310 Prozent und lag mit Zweitpferd Cijaano auf Rang zwei (69,9612). Hier ging der dritte Platz an Isabell Nowak mit Fayola (68,611). In der Einzelwertung siegte Mispelkamp mit Highlander Delight’s mit 71,310 Prozent und Isabell Nowak ritt Fayola zu Platz zwei (68,611). In der Kür setzte sich Mispelkamp mit 77,691 Prozent von der Konkurrenz ab und Nowak wurde mit 73,025 Prozent Zweite.

Siege und Platzierungen für Werth, Torkkeli und Frenzen
Isabell Werth gewann mit Emilio, der sich nach langer Turnierpause erfolgreich zurückmeldete, den CDI3* Grand Prix. Mit 75,109 Prozent setzte sich Werth vor Matthias Alexander Rath auf Thiago (73,130) und Hubertus Schmidt mit Beryll (72,413). Im Spezial mussten Werth und der Ehrenpreis-Nachkomme sich mit glatt 74 Prozent Viktoria Max-Theurer und Birkhof’s Topas geschlagen geben, die die Prüfung mit 76,213 Prozent gewannen.
In der Einlaufprüfung zum Nürnberger Burgpokal sicherte sich Werth mit dem KWPN-Wallach Joshua mit 72,414 Prozent den fünften Rang. Bei dieser Platzierung blieb es auch in der Finalqualifikation, dieses Mal jedoch mit 70,829 Prozent.

Der gebürtige Kanadier Ryan Torkkeli, der für den Akademischen Reitclub Bonn antritt, und der rheinisch gezogene Sternenwanderer waren im CDI5* Grand Prix Special platziert. Mit 67,532 Prozent sicherte sich das Duo den siebten Platz hinter hochklassiger Konkurrenz
Dr. Annabel Frenzen vom RV Lenzenhof pilotierte im CDI3* Grand Prix Silberstern FRH mit 72,414 Prozent zu Rang vier.

Hetzel im Großen Preis von Bayern platziert
Holger Hetzel von der RSG Niederrhein ritt im Großen Preis von Bayern über 1,45m mit dem Elvis ter Putte-Nachkommen Helwell du Chabus zu Rang acht. Im Sattel von Monty Python de L’Amite wurde Hetzel zudem in der CSI2* Prüfung über 1,35m Achter und konnte sich in der Zweiphasenprüfung über 1,40m mit einer fehlerfreien Runde über den sechsten Platz freuen.
Leticia Hirmer, die für die RSG Niederrhein an den Start geht, und ihre Encore trumpften am Sonntagmorgen auf und gewannen das Finale der kleinen Amateur Tour. Vereinskollegin Charlotta Grau, und Schimmelwallach Iceberg sicherten sich in der CSI Munich Trophy die Plätze acht und zehn.

 

Rom/ITA:

Platzierung für Katrin Eckermann

Beim internationalen Springturnier in Rom konnte sich Katrin Eckermann bei starker Konkurrenz erneut über gute Leistungen freuen.

Mit der westfälischen Stute Cala Mandia ging sie gemeinsam mit Jana Wargers, Maximilian Weishaupt und Christian Kukuk im Nationenpreis an den Start. Unter der Leitung von Bundestrainer Otto Becker hieß es für die deutsche Equipe am Ende mit 20 Strafpunkten Platz sieben.
In einer Zweiphasen-Springprüfung über 1,45m blieb Katrin Eckermann mit der neunjährigen Capistrano-Tochter fehlerfrei und sicherte sich damit zusätzlich einen zehnten Platz in dieser Prüfung.
Auch mit Chao Lee, der von ihrem Vater Ottmar selbstgezogenen, rheinischen Stute von Comme il faut, gab es in der CSI5*-Springprüfung über 1,55m eine Schleife.

 

Baborowko/POL

Rheinische Buschreiter erfolgreich

Mit einem großen Aufgebot sind die rheinischen Vielseitigkeitsreiter ins polnische Baborowko gereist, wo ein Programm vom Ein-Stern-Intro bis zur langen Vier-Sterne-Prüfung angeboten wurde.

Arne Bergendahl lag im CCI4*-L auf Rang vier. Im Sattel des Schimmelwallachs Luthien begann der 31-jährige Springreiter des ZRFV von Lützow Hamminkeln mit 39,6 Punkten in der Dressur auf Rang 16. Im Gelände schlugen zwei Punkte zu Buche, mit denen sich Bergendahl auf Rang fünf hocharbeitete. Eine fehlerfreie Runde im Gelände änderte an dem Endergebnis von 41,6 Punkten nichts, mit denen Bergendahl sich hinter der Schweizerin Nadja Minder, dem Belgier Jarno Verwimp und der Australierin Lisa Green einreihte. In der CCI4*-S Prüfung konnte sich Arne Bergendahl mit Checkovich mit 42,8 Punkten zusätzlich über Rang neun freuen.

Die CCI3*-S Prüfung wurde von den rheinischen Buschreitern dominiert. Anna Lena Schaaf und ihr Nachwuchsstar Lagona OLD gewannen die Prüfung mit deutlichem Abstand. Die Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde starteten mit 24,6 Punkten in der Dressur in den Wettkampf und mussten nur im Gelände 0,4 Strafpunkte in Kauf nehmen, sodass am Ende 25 Punkte den klaren Sieg vor Vanessa Bölting und Ready to go (32,2) bedeuteten. Auf dem dritten Rang konnte sich Brandon Schäfer-Gehrau behaupten. Mit Erfolgspferd Fräulein Frieda erzielte der Sportsoldat 31,7 Punkte in der Dressur zu denen 0,8 Punkte aus dem Gelände zu einem Endergebnis von 32,5 addiert wurden. Antonia Baumgart vom Förderkreis Grand Prix Düsseldorf erzielte ebenfalls eine top Platzierung. Mit Ela Lou begann Baumgart mit 26,1 Punkten auf Rang zwei in der Dressur. Im Gelände kamen 3,2 Punkte und im Springparcours vier Zähler dazu, sodass 33,3 Gesamtpunkte den fünften Rang bedeuteten. Pia Münker, die für den RJC Rodderberg an den Start geht, lag mit 33,7 Punkten knapp dahinter. Mit Casablanca sammelte Münker in der Dressur 32,9 Punkte, zu denen sich lediglich im Gelände 0,8 Zähler gesellten.
Das CCI1*-Intro gewann Antonia Baumgart mit Lagavulin. Schon in der Dressur hatte das Duo mit 27,5 Punkten die Nase vorn. Zwar schlugen im Gelände 0,8 und im Springparcours 1,6 Punkte zu Buche, doch Baumgart konnte die Führung behalten und siegte vor Lotta Lamberg und Emilia Tousty.

 

Greven

Sieg für Katja Berlage

Auf dem nationalen Fahrturnier in Greven konnte Katja Berlage wieder einmal ihr Können unter Beweis stellen und auch Hubert Markett freute sich über eine Platzierung.

Katja Berlage gewann mit ihrem Erfolgspony Nordsterns Störtebecker die kombinierte Prüfung der Einspänner Ponys. Mit 60,77 Punkten in der Dressur starteten die Mannschaftsweltmeister auf Rang vier in der Dressur in den Wettkampf und konnten durch die Leistung im Gelände die Führung mit 156,47 Punkten übernehmen. Durch eine fehlerfreie Runde beim Kegelfahren blieb es bei der Punktzahl, sodass Katja Berlage die Prüfung mit deutlichem Abstand für sich entscheiden konnte. Karolin Schettler gelangte mit 170,85 Punkten auf den zweiten Rang und Platz drei gehörte Nils Grundmann (177,09).

In der Klasse M der Para-Fahrer erreichte Hubert Markett vom RFV St. Georg Haldern den vierten Platz in der Kombinierten Wertung der Einspänner Pferde und Ponys. Mit First Avenger an den Leinen erzielte Markett in der Dressur 59,48 Punkte, im Marathon 104,15 Zähler und beim Kegelfahren schlugen 11,66 Punkte zu Buche, sodass 175,29 Punkte den vierten Platz hinter Heiner Lehrter, Stefan Wortmann und Patricia Großrichter bedeuteten.

Text: www.pemag.de