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Mit der Goldenen Schärpe für Pferde hat Mitte Oktober das erste bundesweite Vielseitigkeits-Event im Pferdesportzentrum Rheinland stattgefunden. Und die Premiere ist definitiv geglückt! Corona zum Trotz fühlten sich alle Beteiligten in Langenfeld nicht nur wohl, sondern waren auch mit den Bedingungen für Ross und Reiter sehr zufrieden.

Nachdem der eigentliche Veranstalter in Lauterbach die Goldene Schärpe für Pferde wegen der Pandemie absagen musste, war der Pferdesportverband Rheinland in die Bresche gesprungen. „Für uns war ganz schnell klar: Wir machen das“, betont PSVR-Vorstand André Kolmann. „Und wir haben es geschafft, in der Kürze der Zeit und unter Corona-Bedingungen für die Nachwuchsreiter ein schönes Highlight zum Abschluss der Saison zu schaffen. Darüber sind glaube ich nicht nur wir sehr froh, sondern vor allem die Reiter!“

Die maßen sich bei der Goldenen Schärpe in diesem Jahr in E-Dressur, E-Stilspringen und einem E-Stil-Geländeritt der Klasse E sowie im Vormustern, Theorie und Fitnesstest fielen coronabedingt diesmal aus. „Um den Wettkampf zu entzerren haben die Teilnehmer in diesem Jahr außerdem jeweils alle Teilprüfungen an einem Tag abgelegt“, erklärt der Turnierleiter. „Die erste Hälfte der Reiter war also am Samstag dran, die zweite Hälfte am Sonntag.“

Und die rheinischen Reiterinnen legten am ersten Wettkampftag gut vor. Das beste Einzelresultat lieferte hier Emma Bogati (RC Bergerhof) mit Wild Capone. Die 15-Jährige galoppierte mit ihrem elfjährigen dunkelbraunen Wallach zum vierten Platz im Springen (8,0), wurde Zehnte in der Dressur (7,6) und Elfte im Gelände (7,7). Beim Vormustern wurde sie mit einer 8,5 bewertet, so dass sie die Kombinierte Prüfung mit 109,40 Punkten (7,81) auf einem sehr guten sechsten Platz beendete. „Wild Capone und ich hatten echt Spaß in Langenfeld,“ so das Fazit der strahlenden Reiterin.

Direkt dahinter reihte sich Lilli Rose Eickschen (RV Seydlitz Kamp) ein. Mit ihrem erst siebenjährigen Little Landor siegte sie mit einer starken 8,8 in der Dressur und erzielte beim Vormustern die Bestnote 10,0. Im Gelände erhielt das Paar eine 7,5, im Springen eine 6,6. Insgesamt bedeutete das 109,10 Punkte bzw. eine Endnote von 7,79. „Little Landor hat hier einen super Job gemacht“, freute sich die Reiterin über die Erfolge.

Ähnlich gut schnitt Antonia Dewes (Krefelder RFV) ab. Im Sattel des Rappen Ivano Carino erhielt die 13-Jährige im Gelände eine 8,4 (Platz 4), im Springen rangierte sie mit einer 7,6 auf Platz 13, beim Vormustern wurde sie mit 9,0 Siebte. In der Dressur erhielt das Paar eine Note von 6,2, so dass sie insgesamt auf 106,20 Punkte bzw. eine Endnote von 7,59 kamen (Platz neun). „Ivano Carino war vor allem im Gelände einfach toll“, schwärmte Antonia hinterher von ihrem Partner.

Nur knapp an einer Platzierung vorbei schrammten Katharina Peters und Bordone (102,20/7,3/Rang 18) am Samstag. In der Teamwertung rangierte Team Rheinland I nach der ersten Hälfte der Reiter am Samstag damit auf dem Bronzerang, so dass berechtigte Medaillenhoffnungen aufkeimten.

Doch am Sonntag konnten die rheinischen Reiterinnen nicht ganz so konstante Leistungen liefern. Hier gelang es aus den Reihen des Gastgebers nur Janine Itjeshorst (RSV St. Hubertus Wesel Obrighoven), in die Schleifenränge der kombinierten Prüfung zu galoppieren. Mit ihrem Westfalenwallach Belino Dream drehte die 15-Jährige eine tolle Runde im Gelände, die mit einer Note von 8,2 und Platz drei belohnt wurde. In der Dressur erzielte dieses Paar eine Wertnote von 7,7 (Platz 7), im Vormustern wurden sie mit 9,0 Neunte, im Springen erhielten sie eine 6,9. Insgesamt bedeutete das in der Kombinierten Prüfung 108,40 Punkte bzw. eine Endnote von 7,74 und damit Platz sechs. „Ich bin super zufrieden mit Belino. Er ist mit seinen fünf Jahren noch sehr jung, aber wir konnten trotzdem so tolle Ergebnisse erreiten“, so die begeisterte Reiterin.

Einen sehr guten fünften Platz in der Dressur gab es darüber hinaus für Franziska Cleven (RFV Rheurdt) und Arpeggios Magic Dream, deren harmonische Runde im Viereck mit einer 7,9 belohnt wurde. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Pferd, denn ich habe ihn noch nicht lange“, zog auch Franziska ein positives Fazit.

In der Mannschaftswertung um die Goldene Schärpe Pferde hatte am Ende das Team Mecklenburg-Vorpommern 2 die Nase vorn mit einem Gesamtergebnis von 339,30 Punkten. Die Silbermedaille sicherte sich die Mannschaft Schleswig-Holstein 2 (337,0), Bronze ging an Weser Ems 2 (336,2).

Das Team Rheinland 1, bestehend aus Emma Bogati/Wild Capone, Katharina Peters/Bordone, Antonia Dewes/Ivano Carino, Rosanne Birkmann/Caravaggio und Kara Valentina Schaefer/Ginger, beendete die Goldene Schärpe mit 323,0 Punkten auf Platz sechs. Direkt dahinter rangierte das Team Rheinland 2, vertreten durch Lilli Rose Eickschen/Little Landor, Isabel Buschmann/Sir Hellium, Clara-Luisa Ponten/Coco Jamba DK, Janine Itjeshorst/Belino Dream und Franziska Cleven/Arpeggios Magic Dream. Mannschaftsführerin Denise Scholten war mit ihren Schützlingen insgesamt zufrieden: „Ich war zum ersten Mal in dieser Funktion dabei, das war schon ganz schön spannend. Wir haben sehr stark angefangen, hatten aber auch viele neue Reiter dabei. Wir sind auf jeden Fall wieder um einige Erfahrungen reicher und üben motiviert weiter!“

Text: www.pemag.de

Foto: Mirka Nilkens