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Isabell Werth (Rheinberg) wurde ihrer Rolle als haushohe Favoritin beim CDI4* im österreichischen Achleiten souverän gerecht. Mit dem Westfalen Emilio gewann sie den Grand Prix und die Kür, mit dem Brandenburger Hengst DSP Quantaz den zweiten Grand Prix und den Grand Prix Special. Auf Platz zwei behauptete sich in allen vier Prüfungen die Österreicherin Victoria Max-Theurer.

15 Reiter mit 26 Pferden auf der Reitanlage Schloss Achleiten – Gastgeberin Sissy Max-Theurer wollte ihr erstes Turnier unter Coronabedingungen bewusst in kleinem Rahmen halten. Die Vier-Sterne-Veranstaltung fand unter strengen Sicherheits- und Hygieneauflagen der österreichischen Regierung statt und hat den Test bestanden. Nun können zwei weitere große CDI4* folgen. Das erste ist vom 23. bis 26. Juli geplant, das zweite schließt sich vom 14. bis 16. August an.

Für Isabell Werth hat sich der Ausflug ins Nachbarland gelohnt. Die Dressurkönigin ließ zu keiner Zeit Zweifel an ihrer Form und der ihrer Pferde aufkommen. Vier Siege bei vier Starts bedeuteten das Maximalziel. In der Kürtour brachte sie ihren 14 Jahre alten westfälischen Wallach Emilio v. Ehrenpreis an den Start. Nach seinem deutlichen Sieg im Grand Prix mit über 79 Prozent wusste er auch in der Kür zu überzeugen: 86,2 Prozent. Die Rekordsiegerin war zufrieden, betrachtete ihre Leistungen aber kritisch: „Ein bisschen Luft nach oben ist noch. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber man sucht immer nach diesen paar Prozent. Anders geht es nicht, Stillstand bedeutet Rückschritt“, sagte die 50-Jährige. Platz zwei in beiden Prüfungen belegte Victoria Max-Theurer mit dem zehn Jahre alten westfälischen Hengst Rockabilly, ein Sohn des Rock Forever (Grand Prix: 73,56, Kür: 81,225).

Die zweite Dressurtour mit Grand Prix und Grand Prix Special bestritt Isabell Werth mit einem Pferd, das der Gastgeberfamilie Max-Theurer gehört. DSP Quantaz, ein zehn jähriger Quaterback-Sohn aus der brandenburgischen Zucht, präsentierte sich mit Werth bereits international im vergangenen Jahr in Mannheim und Wiesbaden, kehrte dann fürs Turnier in Cappel zu Victoria Max-Theurer zurück und zeigte nun mit Isabell Werth einen fantastischen Grand Prix Special, den die Richter mit 80,149 Prozent bewerteten. Im Grand Prix hatte das Paar ebenso mit sattem Vorsprung geführt (79,5). Wiederum zweimal Platz zwei lautete die Bilanz für Victoria Max-Theurer, die erstmals ihren Neuzugang Abbeglen FH NRW auf internationalem Parkett präsentierte. Die 34-jährige mehrfache österreichische Meisterin hatte den westfälischen Wallach vor einigen Monaten von Marcus Hermes übernommen. Im Grand Prix gab es 73,565 Prozent, im Special 77,702. 

FN-Press