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Die Siegerin im Finale des Bundesnachwuchschampionats der Ponydressurreiter 2019 heißt Julie Sofie Schmitz-Heinen. Mit ihrem elfjährigen Hengst Carlos WE setzte sich die Reiterin vom RFV Dhünn gegen Mya Leni Finke aus Westfalen durch. Den dritten Rang teilten sich die Rheinländerin Lilly Marie Collin und Nele Sophie Lindhorst aus dem Landesverband Hannover.

Die zwölfjährige Julie Sofie Schmitz-Heinen aus Wermelskirchen überzeugte die Richter in Verden besonders in der zweiten Wertungsprüfung, die sie mit einer starken Wertnote von 8,6 und deutlichen Abstand auf die Konkurrenz für sich entscheiden konnte. Auch die erste Wertnote von 8,2 reichte für den Prüfungssieg am Samstag.

Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer kommentierte am Sonntag alle Prüfungen ausführlich und gab den jungen Reitern viele motivierende Tipps mit auf den weiteren sportlichen Weg. Zu Julie Sofies Siegesritt gab es viel Positives zu sagen: „Du hast ein sehr imposantes Pony, das viel her macht. Uns hat deine Übersicht beim Prüfungsreiten sehr gefallen. Bei der Halsung deines Pferdes ist es gar nicht so einfach, ihn korrekt mit der Nase vor der Senkrechten zu reiten und dabei mit dem Sitz nicht in Rücklage zu geraten. Das hast du super gelöst und eine sehr gute Galopptour gezeigt mit akzentuiertem Mittelgalopp. Der Sitz ist dabei immer im Lot.“

Auch die Bundestrainerin der Ponydressurreiter, Cornelia Endres, freute sich über die gleichmäßig guten Leistungen und sieht für die Siegerin eine sehr gute Perspektive für das große Viereck: „Julie Sofie ist ein tolles Talent. Sie sitzt nicht nur unheimlich korrekt im Sattel, sondern zeigt auch eine sehr schöne reiterliche Einwirkung. Carlos WE ist ein Pony, das eben auch gut geritten werden will.“

Die frisch gekürte Bundesnachwuchschampionesse reitet den mütterlicherseits über Donnerhall gezogenen Hengst erst seit Anfang des Jahres. „In Ankum hatten wir schon mal eine 8,8 in der L-Dressur bekommen, aber mit diesem Erfolg hier in Verden hätte ich wirklich nicht gerechnet“, strahlte Julie Sofie, die an ihrem Pony „einfach alles“ schätzt: „Am tollsten ist sein Trab zu reiten, aber auch sonst verstehen wir uns super. Er ist sehr lieb, aber manchmal auch ein richtiger Quatschkopf und stellt ab und zu Unsinn im Stall an.“ Mit ihrem zweiten Pony Design du Jade hat die Rheinländerin noch ein weiteres Pony, mit dem sie 2020 sportlich zusätzlich durchstarten kann.

Weitere Medaillen für das Rheinland

Auch für den Ritt von Lilly Marie Collins, die im Sattel der ehemals von Johanna Kullmann erfolgreich vorgestellten Ponystute Orchid’s Syria die rheinischen Farben in Verden vertrat, gab es viel Lob: „Du hast hier schon beim Einreiten eine super Visitenkarte abgegeben. Der Sitz ist sehr gut mitschwingend, und besonders gut haben uns die einfachen Wechsel gefallen“, fand Heike Kemmer. „Lilly hat ein wirklich schönes Pony von Johanna Kullmann übernommen und ist in kürzester Zeit bereits toll mit ihm zusammengewachsen.“ Lilly Marie Collins und Orchid’y Syria gingen für den RV Volkardey an den Start und platzierten sich in der ersten Wertungsprüfung mit einer Wertung von 7,5 auf Rang fünf, bevor sie sich in der zweiten Wertungsprüfung mit einer 8,0 den Silberrang sicherten. In der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionats der Ponydressurreiter brachte ihnen dieses Ergebnis schließlich den dritten Platz ein.

Insgesamt traten 20 nominierte Paare aus ganz Deutschland beim Bundesnachwuchschampionat in Verden im Rahmen der Jugend-Challenge, einem nationalen Spring- und Dressurturnier U21, an. Beide Wertungsprüfungen in Verden wurden auf Niveau der Klasse L ausgetragen.

Text: FN/ Tina Pantel und PEMAG