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01
Okt
Pferdesportzentrum Rheinland
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Langenfeld (Rheinland)

15
Okt
Pferdesportzentrum Rheinland
-
Langenfeld (Rheinland)

Veranstaltungen

Keine anstehende Veranstaltung

Im beschaulichen Städtchen Epe wurden nahe der niederländischen Grenze Ende August bis Anfang September die NRW-Meisterschaften im Fahren ausgetragen. Der Reit-, Zucht- und Fahrverein Epe e. V. freute sich als Veranstalter an diesem letzten Augustwochenende über bestes Wetter und viele motivierte Teilnehmer. Die Zuschauer bekamen unterdessen sehenswerte Fahrten und Sport auf höchstem Niveau zusehen.

Insgesamt 92 Gespanne gingen im Rahmen der mittlerweile 16. Auflage des traditionellen Eper Fahrturniers in Fahrprüfungen der schweren Klasse an den Start. In den sechs Anspannungsarten Ein-, Zwei- und Vierspänner für Ponys und Pferde wurden die NRW-Meister ermittelt. Auch die rheinischen Fahrerinnen und Fahrer traten in den unterschiedlichen Sparten an – und sicherten sich gleich vier Medaillen aus Edelmetall.

Gold und Bronze für rheinische Pony-Einspänner

Insbesondere die rheinischen Fahrerinnen der Pony-Einspänner präsentierten sich in Epe von ihrer besten Seite: In der Dressurfahrprüfung der Kl. S siegte Katja Helpertz (RV Schaag) mit Nordstern‘s Stoertebecker und starken 72,917 Prozentpunkten. Über den zweiten Platz konnte sich Kai Maria Schleicher freuen, die mit ihrem Pony Chip Chap Coconut insgesamt 72,500 Prozent erreichte. Auch der neunte Platz ging an ein rheinländisch gebranntes Pony: Wendy Mickler vom RV Voerde erlangte mit ihrem Wallach Desert Moon 69,333 Prozent und fiel mit diesem Ergebnis nur knapp aus der Platzierung.

Beim Hindernisfahren erreichte Katja Helpertz mit lediglich drei Fehlerpunkten in einer Zeit von 131,17 außerdem den fünften Platz. Im Gelände legten die beiden noch einmal einen Zahn zu und sicherten sich Rang zwei. Wendy Mickler rangierte hier knapp hinter Helpertz auf dem dritten Platz.

In der Kombinierten Prüfung der Pony-Einspänner siegte Helpertz nach dieser starken Leistung in allen drei Teilprüfungen und wurde dafür im Rahmen der NRW-Meisterschaften mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Für Katja Helpertz, die mit ihrem längst bewährten Pony Nordstern‘s Stoertebecker nach einer berufsbedingten Turnierpause das erste Mal wieder auf einem größeren Turnier startete, war es ein ganz besonderer Sieg. „Nach einer längeren Pause so zurückzukommen und gleich eine Medaille zu gewinnen, ist natürlich ein tolles Gefühl“, freute sich Helpertz. Bronze ging unterdessen an Wendy Mickler und ihr rheinisch gebranntes Pony Desert Moon.

Keine Medaillen für die Pony-Zweispänner

Bei den Pony-Zweispännern traten Tobias Müskens und Kirsten Wember für das Rheinland an: Müskens ging für den RFV von Driesen Asperden-Kessel an den Start und sicherte sich den zehnten Platz in der Dressurfahrprüfung der schweren Klasse.

Während Kirsten Wember (RV Lippe-Bruch-Gahlen) mit ihren Ponys Gismo und Lavinia’s Mark den neunten Platz dieser Hindernisprüfung belegte, beendete Müskens den Parcours als Zwölfter.

Auch im Gelände platzierte sich Wember auf dem zehnten Platz, während es für Müskens hier nur für Platz 11 reichte.

In der Kombinierten Wertung aus Dressur, Hindernis und Gelände der Pony-Zweispänner beendete Kirsten Wember ihr Wochenende in Epe mit dem neunten Platz; Müskens erreichte in der Gesamtwertung Platz elf.

Pony-Vierspänner: Wißdorf wird Vizemeister 

Florian Wißdorf und Jan Schwanse vertraten das Rheinland unterdessen erfolgreich bei den Pony-Vierspännern: In der Dressur erreichte Florian Wißdorf für den FahrSF Neuss einen guten fünften Platz, während Jan Schwanse mit seinen vier Ponys Chantal, Chaglin, Checker und Champ in dieser Prüfung der Schweren Klasse auf Platz acht fuhr. 

Wißdorf landete auch im Hindernisfahren für Pony Vierspänner auf Rang fünf, während sich Schwanse auf dem achten Platz einsortierte.

Im Gelände rangierte Wißdorf mit insgesamt drei Fehlerpunkten erneut auf dem vierten Platz und konnte sich in der kombinierten Gesamtwertung der NRW-Meisterschaften über den Vizetitel und die Silbermedaille freuen.

Gold für Poensgen bei den Pferde-Vierspännern

Bei den Pferde-Vierspännern zeigten die rheinischen Fahrer dann noch einmal, was sie können: Dr. Peter Maas (RFV Ziethen) sicherte sich in der Dressur den fünften Platz, während der siebte Platz dieser Prüfung an René Peosngen (Reitclub Dürwiß) ging. Im Hindernisfahren konnte sich Poensgen mit seinen vier Pferden Havanna-Almire, Harold, Arthos und Zandor sogar den dritten Platz sichern, während Dr. Peter Maas seinen Vierspänner auf Rang fünf steuerte. Nach einer starken Leistung und dem Sieg im Gelände hatte Poensgen mit seinen Pferden auch in der Gesamtwertung die Nase vorn und ließ sich den Sieg von niemandem mehr nehmen. Dr. Peter Maas schloss die NRW-Meisterschaften der Vierspänner als Vierter ab.

Pferde-Einspänner: Silbermedaille für Heike Helpertz

Während sich Katja Helpertz bei den Pony-Einspännern erfolgreich zeigte, führ ihre Mutter Heike Helpertz (RV Schaag) in der S-Dressurfahrprüfung der Einspänner mit ihrem Großpferd Lena Donna auf Rang zwei. Im Hindernisfahren belegten die beiden zudem den vierten Rang mit 4,38 Fehlerpunkten und einer Zeit von 136,75. Auch wenn es im Gelände nur für den neunten Platz reichte, sicherten sich Helpertz und ihre dunkelbraune Stute in der Gesamtwertung den zweiten Platz und bekamen dafür die silberne Medaille verliehen.

May und Sanders bei den Pferde-Zweispännern am Start

Bei den Pferde-Zweispännern traten Andreas May (FahrSF Reichshof) und Anja Sanders für das Rheinland an: May fuhr mit seinen zwei Pferden Ewald und Explosiv P und 68,167 Prozentpunkten auf Rang neun der schweren Dressurfahrprüfung der Zweispänner. Der zehnte Platz ging hier an Anja Sanders vom RV Lippe-Bruch-Gahlen.

Andreas May zeigte sich auch im Hindernisparcours mit seinen Pferden erfolgreich: Mit insgesamt 6,95 Fehlerpunkten und einer Zeit von 157,89 fuhr er seinen Zweispänner auf den vierten Platz dieser Fahrprüfung der Klasse S. Anja Sanders rangierte mit ihren Pferden Isi und Lissy auch hier auf Platz zehn.

In der kombinierten Gesamtwertung bedeutete das für May schließlich den achten und für Sanders den zehnten Platz.

Eine rundum gelungene Veranstaltung

Alles in allem waren die NRW-Meisterschaften mit insgesamt vier Medaillen und weiteren Platzierungen ein sehr erfolgreiches Wochenende für die rheinischen Fahrerinnen und Fahrer, eine gelungene Veranstaltung für den gastgebenden Verein und beste Unterhaltung für die Zuschauer. „Es war ein sehr, sehr schönes und gut organisiertes Turnier, zeigte sich auch die Silbermedaillen-Gewinnerin Heike Helpertz begeistert. „Die Plätze waren riesig und bestens vorbereitet, sodass man sich als Fahrer ganz auf seine Pferde und den Sport konzentrieren konnte. Das große Team, das hinter dieser schönen Veranstaltung steht, hat wirklich an alles gedacht,“ resümierte Helpertz. „Da kommt man gerne wieder.“

Text: www.pemag.de