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Bei den Deutschen Meisterschaften der Einspänner, Pony-Einspänner und Para-Fahrer konnte Alexandra Röder (RV Rheinische Höhen) einmal mehr auf ganzer Linie überzeugen. Zum wiederholten Male sicherte sich die 31-Jährige den Deutschen Meistertitel der Para-Fahrer. Diesmal hatte sie jedoch nicht ihr Paradepferd FST Evi an den Leinen, sondern ihr Nachwuchspferd Equistar Lucie. Umso glücklicher zeigte sich Röder nach dem Triumph: „Der Titel bedeutet mir sehr viel. Für Lucie ist es erst die zweite Saison und sie ist gerade mal sechs Jahre alt. Wir haben sie seit sie drei Jahre alt ist und haben sie auch komplett selbst ausgebildet. Die Goldmedaille ist ein toller Lohn für die harte Arbeit!“ Nach gesundheitlichen Problemen hatte die Weltmeisterin aus dem Jahr 2014 Evi Anfang des Jahres in Rente geschickt und konzentriert sich nun auf Equistar Lucie und Partitur. Bei den „Deutschen“ hatte sie ganz auf Lucie gesetzt. 124,18 Punkte lautete das unschlagbare Endergebnis von Alexandra Röder und Lucie im 600 Kilometer entfernten Schildau, über dass die Deutsche Meisterin sagt: „Die Anlage in Schildau ist wunderschön gelegen. Aber von uns aus war der Weg leider echt weit…“ Doch die Reise beeinträchtigte Lucies Leistungen nicht. Nach Platz zwei in der Dressur zum Auftakt (48,93), siegte das Paar ganz souverän im Marathon. Im Hindernisfahren reichte damit Platz sechs, um den Gesamtsieg zu sichern. Silber ging mit 214,65 Punkten knapp geschlagen an Ivonne Hellenbrand mit dem Haflinger Anderson, Bronze an Markus Beerhues und Dolero B.

Für ihre Spitzenleistungen wurde Alexandra Röder am Ende nicht nur mit dem DM-Titel belohnt, sondern auch noch mit der Nominierung für die Weltmeisterschaften, die vom 27. August bis 2. September im niederländischen Kronenberg im Pferdesportcenter Peelbergen stattfinden. „Wir werden für den WM-Start weiter fleißig trainieren, vor allem wollen wir Lucies Kondition erhalten. Außerdem wird sie Dressur gefahren und zweimal in der Woche geritten“, verrät Röder, deren Ziel für die WM eine Platzierung ist. „Auf welchen Rang wir kommen, das werden wir dann sehen!“

Text: www.pemag.de