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Sie ist nicht umsonst die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten: Isabell Werth (RV Graf von Schmettow Eversael) unterstrich auch bei den Stuttgarter German Masters wieder einmal ihren Anspruch auf diesen „Titel“. In der Weltcup-Tour stellte sie erstmals nach dem Dreifach-EM-Gold von Göteborg wieder Weihegold OLD vor und setzte die Siegesserie mit der Rappstute nahtlos fort. Trotz Fehlern in den Zweierwechseln siegten Werth und Weihegold sowohl im vorgeschalteten Grand Prix als auch in der Kür mit deutlichem Abstand. Im Grand Prix sammelte das Erfolgsduo 82,080 Prozentpunkte und hielt damit ihre EM-Kollegen Helen Langehanenberg und Damsey FRH 76,060) auf Abstand. In der Kür schlugen 87,575 Prozentpunkte für die Dressurkönigin und ihr aktuelles Spitzenpferd zu Buche – Platz zwei ging mit 82,805 Prozentpunkten an Dorothee Schneider und Sammy Davis jr., Platz drei an Helen Langehanenberg und Damsey FRH (79,615), so dass die drei Mannschaftseuropameisterinnen die ersten Plätze unter sich ausmachten. „Was sich bei Weihegold wie ein roter Faden durch die gesamte Prüfung, vom ersten bis zum letzten Moment durchzieht, ist die bilderbuchmäßige Anlehnung und die Selbstverständlichkeit, mit der sie alle Lektionen absolviert“, schwärmte Chefrichter Dr. Dietrich Plewa. „Wir sehen genau das, was klassisches Reiten ausmacht – das Gleichmaß, die gesenkte Kruppe, das unaufwendige Reiten und diese unglaubliche Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Das schlägt sich eben auch in den Noten wieder!“

 

Im Sattel von Don Johnson FRH konnte Isabell Werth darüber hinaus sowohl Grand Prix als auch Grand Prix Special der CDI4* - Tour für sich entscheiden. Der 15-jährige Hannoveraner zeigte sich in Stuttgart von seiner zuverlässigen Seite und sammelte 75,560 bzw. 77,941 Prozentpunkte. Damit sicherte er seiner Reiterin den insgesamt 14. Titel als „German Master“ der Dressurreiter. „Ich bin unheimlich glücklich, wie gut alle meine Pferde dieses Jahr in Schuss sind. Dieses Jahr wird kaum zu toppen sein. Aber wer so lange im Sport ist wie ich, der weiß auch, dass die nächste Klatsche kommen kann und deshalb drücke ich die Daumen, dass alle gesund bleiben“, kommentierte die Weltranglistenerste, die sich in Stuttgart nicht nur über ihre Siege freuen durfte, sondern auch darüber, dass ihre Zukunftshoffnung, der achtjährige DSP-Hengst Belantis, zum Masters-Hengst ernannt wurde. Der ehemalige Bundeschampion und Vize-Weltmeister der jungen Dressurpferde verspricht wie viele seiner Stallkollegen eine große Karriere im Viereck hinzulegen.

Und auch im Piaff-Förderpreis machte eine Rheinländerin von sich reden: Florine Kienbaum (LZRV Bergische Höhen) und ihr Doktor Schiwago sicherten sich sowohl in der Einlaufprüfung als auch im Finale der Serie den zweiten Platz hinter den amtierenden U25-Europameisterin Lisa-Maria Klössinger und FBW Daktari. Kienbaum, Vorjahresdritte im Piaff-Förderpreis-Finale, erzielte im Sattel ihres 13-jährigen Rappen 70,395 bzw. 69,060 Prozentpunkte.

Parcours-Platzierungen gab es in Stuttgart für die ehemalige Rheinische Meisterin der Ponyspringreiter, Milja Esser (Süttenbacher RSG). Im Sattel der neunjährigen Antine blieb die 14-Jährige im Einlaufspringen der FEI Ponies Jumping Trophy fehlerfrei und belegte Platz acht. In der Wertungsprüfung selbst sprangen Milja Esser und Antine als beste Deutsche zu Platz sechs. Nach einer fehlerfreien Runde im Umlauf, musste das Paar im Stechen einen Abwurf hinnehmen.

Text: www.pemag.de