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Im sachsen-anhaltinischen Hohenberg-Krusemark haben die Ponyvielseitigkeitsreiter am vergangenen Wochenende ihren Deutschen Meister 2017 ermittelt. Mit dem Vize-Titel und der Silbermedaille im Gepäck kehrte Jana Lehmkuhl (RFV Hünxe) ins Rheinland zurück.

Mit ihrem zehnjährigen Reitponywallach Veith war Jana Lehmkuhl mit einer spitzen Leistung im Viereck in die Deutschen Meisterschaften gestartet: 38,3 Minuspunkte brachten ihr nach dem ersten Teilwettbewerb die Führung und ein gutes „Polster“ für Gelände und Springen ein. Im Gelände drehten die amtierenden Rheinischen Meister eine routinierte Runde, hier schlugen lediglich vier Strafpunkte für Zeitüberschreitung zu Buche. Damit mussten sie die Spitzenposition zwar an die Dritte aus der Dressur, Lena Pede (Berlin-Brandenburg) mit Mr. Berny, abgeben (41,80), hatten vor dem abschließenden Springen aber immer noch einen Puffer auf die nachfolgende Konkurrenz. So konnten sich die 15-jährige Voerderin und ihr Voyager-Sohn zwei Abwürfe im Parcours leisten, um sich den Titel Deutscher Vizemeister zu sichern. Mit 50,30 Punkten gingen sie hinter Lena Pede und Mr. Berny, die im Parcours fehlerfrei blieben, auf die Meister-Ehrenrunde. Bronze sicherte sich Emily Roberg (Westfalen) mit Sandro und 53,8 Minuspunkten.

Neben der Silbermedaille konnte sich Jana Lehmkuhl aber auch über Platz sechs freuen, den sie mit ihrem zweiten Pony On Top belegte. Mit dem elfjährigen Dunkelfuchs kämpfte sie sich von Platz 23 aus der Dressur bis auf den sechsten Platz im Gesamtklassement nach vorne.

Zu den Top Ten der Deutschen Ponyreiter gehört auch Helena Bottermann: Die 14-Jährige, die ebenfalls in Voerde wohnt und für den RFV Hünxe startet, hatte in Krusemark den von ihrer Familie gezogenen siebenjährigen Nibelungenstern gesattelt. Mit dem Nibelungenheld-Sohn schloss die Rheinische Vizemeisterin die Deutschen Meisterschaften auf Platz acht ab (66,70). Auch dieses Paar startete auf Platz 26 nicht optimal in den Wettbewerb und kämpfte sich dann nach vorne.

Insgesamt bewarben sich 28 Paare um den Deutschen Meistertitel. Bis auf Einzelreiterin Antonia Locker mit Andante D und Teamreiterin Maxima Homola mit Zweitpony Lalube fehlten allerdings die EM-Teilnehmer, darunter auch die Rheinländer Anna-Lena Schaaf und Konstantin Harting, im Starterfeld. „Bis auf Antonia und Maxima konnten oder wollten die anderen nicht mehr dabei sein, weil sie alle im letzten Ponyjahr sind“, wusste Bundestrainer Fritz Lutter zu berichten. „Aber was wir hier gesehen haben, stimmt mich positiv. Da entwickelt sich im Hinblick auf das kommende Jahr etwas Gutes, wenn es natürlich auch noch an Championatserfahrung fehlt."

Text: www.pemag.de