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Mit Hilfe der Hamburgerin Jule Krueger galoppierten die Rheinländerinnen Jasmin Hilgers (Meerbusch) und Jana Lehmkuhl (Voerde) unter der Führung von Landestrainer Jarno Debusschere und Cathrin Kirchner-Salzmann zum Sieg im Teamwettbewerb des Bundesnachwuchschampionats Vielseitigkeit für Pferde. In der Einzelwertung mussten die beiden rheinischen Amazonen ihrer Hamburger Mitstreiterin den Sieg überlassen, glänzten aber mit den Plätzen zwei und vier auch hier auf ganzer Linie.

Doch auch der Einzel-Gesamtsieg von Jule Krueger erfolgte mit rheinischer Hilfe: Mit Parlando hatte sie einen Rheinländerwallach gesattelt, der bis vor zwei Jahren noch unter seiner Besitzerin Franca Lüdecke national wie international zu unzähligen Schleifen galoppierte. Mit dem Pavarotti v.d. Helle – Sohn drehte Jule Krueger eine vorbildliche Runde im A**-Stilgeländeritt: Eine Wertnote von 9,0 bedeutete den Sieg in dieser Teilprüfung. Platz eins sicherte sich die Hamburgerin auch in den Disziplinen Theorie (9,0), Vormustern (9,5) und im Sporttest Laufen (8,0), in der Dressur wurde sie Zweite (8,6) und einzig im abschließenden Springen blieb sie mit einer Wertnote von 7,3 ohne Schleife – was ihren Gesamtsieg mit 135,1 Punkten allerdings nicht gefährdete.

Direkt dahinter platzierte sich Kruegers rheinische Teamkollegin Jasmin Hilgers. Die für den RV Haus Kierst startende Reiterin erzielte insgesamt 133,4 Punkte. Die 15-Jährige hatte die Lissabon-Tochter Little Blueberry aus dem Besitz von Heike Münker mit nach Warendorf gebracht. Mit der 14-jährigen Westfalenstute konnte sie die Dressur für sich entscheiden (8,8) und in der Theorie sowie im Laufen mit den ersten Rang belegen (9,0 bzw. 8,0). Für das Vormustern erhielt das Paar eine 9,0 (Platz fünf), im Gelände gab es Platz acht mit einer Wertnote von 7,8. Im abschließenden Springen konnten Jasmin Hilgers und Little Blueberry mit 8,3 und Platz zwei noch einmal richtig punkten und sich so insgesamt Einzelsilber sichern.

Um Haaresbreite am Treppchen vorbei rutschte in der Einzelwertung die dritte Reiterin des Siegerteams, Jana Lehmkuhl. Die für den RFV Hünxe startende amtierende Rheinische Meisterin der Ponyvielseitigkeitsreiter sammelte insgesamt 128,5 Punkte und damit nur 0,01 Punkte weniger als ihre westfälische Konkurrentin Laura Wortmann vom RV Fritz Sümmermann Fröndenberg. Lehmkuhl hatte in Warendorf ihre siebenjährige Hannoveranerstute Gretchen V gesattelt und war im Sattel der Grafenstolz-Tochter mit einer Traumrunde im Gelände (8,9) auf den zweiten Platz galoppiert. In der Theorie und im Laufen rangierte die 15-Jährige mit den Noten 9,0 und 8,0 wie ihre Teamkolleginnen auf Platz eins. Das Vormustern wurde hier wie bei Jasmin Hilgers mit einer 9,0 bewertet (Platz fünf), in der Dressur kamen Jana Lehmkuhl und Gretchen auf eine Wertnote von 8,5 (Platz drei). Einzig im Parcours lief es bei diesem Paar am letzten Wettbewerbstag nicht ganz rund – nach drei Abwürfen konnte hier nur noch ein Ergebnis von 6,0 notiert werden.

Bronze für rheinische Ponyreiter

Über einen Treppchenplatz konnte sich auch das rheinische Ponyteam beim Bundesnachwuchschampionat freuen. Unter der Führung von Claudia Fahnenbruck galoppierten hier Helena Bottermann mit Nibelungenstern, Oliver Mario Senf mit Steverheides Dondrup, Julius Herz mit Casper, Maria Mühlhäuser mit Polar Light und Carina Koch mit Zyprianus zu Bronze.

Die beste Einzelplatzierung aus rheinischer Sicht erritt hier Helena Bottermann. Die 14-Jährige, die für den RFV Hünxe startet, erzielte mit ihrem siebenjährigen Nibelungenstern insgesamt 130,1 Punkte. In der Theorie und im Laufen gab es mit den Wertnoten 9,0 und 8,0 Platz eins, in der Dressur trabte das Paar zu einer Note von 7,8 (Platz drei), im Gelände (8,7) und im Springen (8,1) wurden sie jeweils Vierte. Einzig beim Vormustern war der Wurm drin (6,0).

Die anderen rheinischen Teilnehmer schafften in der Einzelwertung zwar nicht den Sprung in die Top Ten, konnten sich aber Schleifen in den Teilprüfungen sichern. Carina Koch, Oliver Mario Senf und Julius Herz sicherten sich in der Theorie ebenfalls den Sieg mit einer 9,0, Koch und Senf lagen auch beim Sporttest Laufen mit einer 8,0 mit an der Spitze. In der Dressur teilten die beiden sich außerdem den vierten Platz (7,7), Carina Koch wurde zudem Achte im Vormustern (8,5).

Text: www.pemag.de